CD Besprechungen

Lieder von damals.

  • Sturmwehr – Nichts ist wie es scheint

 

Es gab bisher schon viele Alben von Sturmwehr, manche sagen sogar, es waren zu viele. Dabei vergessen sie aber, dass Musik nach wie vor die beste Propagandawaffe, vor allem fĂŒr junge Leute ist. Und Sturmwehr haben etliche Jugendliche geprĂ€gt in ihrer Weltanschauung. Aus nicht wenigen von ihnen wurde gute WeltanschauungstrĂ€ger – das kann man nicht abstreiten.

Das vorliegende Album, welches nun als LP neu veröffentlicht wurde, erschien erstmals 2004. Meiner Meinung nach, war es neben der Zerschlag den Terror die beste Scheibe von Sturmwehr nach der Jahrtausendwende. Nur leider ging das Album total unter. Eigentlich ziemlich unverstĂ€ndlich, denn Songs wie Dolch an der Kehle, Wie ein Held, oder auch  FĂŒhre uns, sind im nachhinein richtige Klassiker auf so manchen fröhlichen Partys geworden. Zwar war die Musik nicht ganz so druckvoll wie auf anderen Alben der Band, dafĂŒr aber weitaus melodischer und von den Texten her einprĂ€gsamer.

Textlich ist Jens hierbei seinem Weg treu geblieben. Lieder ĂŒber Verrat, Treue zu den Kameraden und zur Heimat, sowie die Huldigung nordischer Götter prĂ€gten ja schon immer die Munitionskammer der Band.

Zu den 11 regulĂ€ren Songs, gab es hier noch 4 Bonustitel, wobei es sich bei einem um ein Demo aus dem Jahre 1999 handelt. Und das merkt man auch, wenn man alle Scheiben von Sturmwehr kennt. Also auch die frĂŒhen Werke aus den 90ern.

Leider hat es wohl ein Song nicht auf die Neuauflage geschaft. Schade eigentlich. Doch wer das Original von 2004 hat, der darf sich glĂŒcklich schĂ€tzen. Aber da muss ich nochmal nachforschen.

Aber egal, das Lied ist ebenso gut wie alle anderen der CD, bzw. LP.

Fazit: Wer sich diese Platte besorgt, ob er nun das Original von 2004 hat, oder auch nicht, der hat auf jeden Fall ein schönes StĂŒck Deutschnationaler Musikgeschichte im Schrank stehen.

 

Übrigens: das neue Cover ist wesentlich besser als das frĂŒhere Original. Und es passt auch, weltpolitisch gesehen, viel besser in die Gegenwart 😉

 

 

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