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Interview mit Ahnenblut

Vor einiger Zeit brachte die Band Ahnenblut ihr neues Album auf den Markt. Unserer Meinung nach, ist das gesammte Schaffen der Band rum um den SÀnger Daniel schon ein kleines Musik-Imperium. Wir haben ihn zum GesprÀch gebeten.

 

Moin, Daniel.
Vor einiger Zeit erschien ja Euer neues Album „Barrikade”. Bevor wir ĂŒber das Album sprechen erstmal die Frage: Wer verbirgt sich hinter der Band Ahnenblut und seit wann gibt es Euch als Band?

 

Moin moin, seid gegrĂŒĂŸt!
Ja das ist nicht so ein einfach! Eigentlich entstand die Band aus ÜberzeugungtĂ€ter-Jungs und meiner Wenigkeit. Also alles was mit Studioaufnahmen zu tun hatte.
Live ist es immer so gewesen, dass ein Teil Mitglieder von „Wiege des Schicksal“ waren und sich der andere Teil aus Musikern der  dazugehörigen PA ergab. Ich glaube angefangen hat alles 2013.

 

Ihr seid ja auch mit der Band Stahlfaust unterwegs. In welcher Hinsicht haben beide Bands etwas miteinander zu tun?

 

Eigentlich war es das gleiche, wie zu Beginn bei Ahnenblut. Mittlerweile ist es aber so, dass mir da zur Zeit die Musiker fehlen und ich die guten Musiker, die ich jetzt auch dank Euch habe, nicht verheizen will. Also bleibt es erstmal ein Solo-Projekt von mir.

 

Abgesehen von Ahnenblut habt Ihr ja ein regelrechtes Musiker-Netzwerk um Euch herum gebildet, was ja auch letztendlich zu einem gemeinsamen Musikprojekt namens “Stimmen der OstkĂŒste” gefĂŒhrt hatte. ErzĂ€hl’ den Lesern doch mal was dazu.

 

Da hab ich vorher garnicht so drĂŒber nachgedacht, aber jetzt wo ich die Frage lese, ist es wirklich ein regelrechtes Netzwerk geworden.
Ich saß, wie so oft, im Proberaum und schrieb gerade Texte fĂŒr was auch immer und da starrte ich auf die „Stimmen der Freiheit“ und dachte mir: „Das können wir auch!“.
Da wir nun sehr viele gute Bands in der Region haben, kam mir die Idee zur „Stimmen der OstkĂŒste“.
Da wurden dann von mir die Texte geschrieben und die Musik kam auch von uns.
Kurzer Hand trommelte ich alle Jungs zusammen und zerrte sie zu mir ins Studio!
Als Besonderheit haben wir dann noch einen Teil des Geldes in den Kameradschaftskreis hier in Pommern gesteckt, was wir auch so beibehalten werden.

 

Das Album „Barrikade” hat ja ein sehr starkes Cover. Wer hatte die Idee dazu und welchen Eindruck soll das Bild vermitteln?

 

Um ehrlich zu sein: die erste Idee zum Cover, bzw. zum KĂŒnstler dessen, hatte mein neuer Gitarrist.
Ich schaute mir die Seite vom KĂŒnstler an und schrieb ihn spontan an.
Ich erklÀrte ihm, was ich mir vorstelle und dieses Cover kam dabei raus.
Wie der Name „Barrikade“ verdeutlicht:
Unsere Art ist durchaus in der Lage sich gegen das ewige Tier aufzulehnen und sĂ€mtliche Bollwerke einzureißen, die sie gegen uns erbauten.

 

Musikalisch gesehen habt Ihr ja weitestgehend Euren eigenen Stil gefunden. Andere Bands experimentieren ja gerne mit mehreren Spielarten. KĂ€me das fĂŒr Euch auch infrage, oder bleibt Ihr Eurer Linie treu?

 

Im Grundsatz bleiben wir unserer Linie treu, werden aber immer wieder was neues einbauen, damit es Euch nicht zu langweilig wird! Man sollte sich auch nicht vor technischen Fortschritten oder vor den jungen und anspruchsvollen Hörern verschließen.

 

Du verfĂŒgst ja auch ĂŒber ein eigenes Studio und bietest auch neuen Bands die Möglichkeit, sich zu verwirklichen. Da steckt bestimmt eine Menge Arbeit hinter. Bleibt da noch genug Zeit fĂŒr Freunde und Familie, und ist das alles sozusagen eine Lebensaufgabe fĂŒr Dich geworden?

 

PrioritÀt hat vorerst mal mein Bauunternehmen, was ja eigentlich die meiste Zeit in Anspruch nimmt!
Die Familie kommt manchmal schon etwas zu kurz aber da muss ich an dieser Stelle mal meine Frau hervorheben, die mir in dieser Zeit den RĂŒcken frei hĂ€lt.
Der Vorteil ist, dass sie weiß, wofĂŒr wir das alles machen.
FĂŒr mich bedeutet diese Musik den Kampf gegen den Ungeist der heutigen Zeit und ja, ich möchte junge Leute an unsere Denkweise heranfĂŒhren.
Ich denke schon, dass es eine Lebensaufgabe ist!

 

In vielen Gegenden sieht es ja eher schlecht aus mit Nachwuchsgruppen und jungen Aktivisten. Nicht so bei Euch. Woran liegt es, dass Ihr ĂŒber so ein großes Netzwerk, auch an jungen Nationalisten, verfĂŒgt?

In manchen Teilen Deutschlands haben es viele Aktivisten versĂ€umt, den Raum zwischen jung und alt zu schließen.
Das haben wir hier schon frĂŒh erkannt.
Dadurch strömen zurzeit viele junge Leute zu uns, die einen Platz in der Bewegung suchen!
Hinzu kommt aber, dass manche vom alten Schlag sich davor verwehren sich mit jĂŒngeren abzugeben oder beklagen, sich um diese „kĂŒmmern“ zu mĂŒssen.
Traurig aber wahr!

 

Die rechte Jugend von heute kann man ja nicht mehr mit der Jugend der 90er vergleichen. Was genau hat sich denn verÀndert? Wo liegen die Unterschiede zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit?

 

Ich bin ja im Herzen ein Skin der alten Schule und musste mich auch erst an die Neuzeit gewöhnen.
Nicht so die Jugend von heute. Sie wachsen mit dem ganzen „Social-Media-Zeugs“ auf und sind viel anspruchsvoller.
Das sieht man beispielsweise am Musikgeschmack.

 

Wieviele Veröffentlichungen gab es bisher von Ahnenblut und welche 3 Lieder waren Deiner Meinung nach die besten Eurer bisherigen Schaffensphase?

 

Von Ahnenblut haben wir bisher 4 Alben veröffentlicht.
Oh, die besten 3? Das ist echt schwer

Also zuerst einmal „Die Leuchtfeuer von Europa“, dann „Barrikade“ und „Deutschland den Deutschen (Teil 1)“.

 

Wird es nochmal ein gemeinsames Projekt von “Stimmen der OstkĂŒste” geben?

 

Gut das du fragst! Die Lieder stehen schon.
Ich bin gerade an den Texten dran. Wenn die PrĂŒfung nichts zu meckern hat, schleife ich die Skins wieder zu mir und dann, so hoffe ich, können wir an den Erfolg der ersten Platte anknĂŒpfen!

 

Es gibt ja leider viel zu wenig weibliche SÀnger in unseren Reihen. Wie sieht es dahingehend bei Euch aus? Gibt es nationale Frauen in Eurem Musikerkreis von denen es mal was zu hören gibt?

 

Bei uns sieht es da mÀchtig mau aus. Die einzige ist Lifa, die sich einen Namen gemacht hat.
Es singen ab und an mal hier und da welche mit, aber dann war es das auch schon!

 

Wir kommen mal zum Ende des Interviews. DemnĂ€chst fĂŒhren wir das GesprĂ€ch mal intensiver in einem Audio-Podcast fort. Die letzten Worte gehören Dir.

 

Ich bedanke mich erstmal fĂŒr das Interesse an der Band Ahnenblut und unseren Strukturen!
Ein riesen Dank geht an die Rock Hate Mannschaft fĂŒr die stĂ€ndige UnterstĂŒtzung!!
Wenn ich so in unsere Reihen blicke, denke ich so oft daran, dass wir nicht ewig leben.
Nachwuchs ist das oberste Gebot in allen Lebenslagen!
Nur wenn wir weichen, können die Dummen
siegen. Nur wenn wir den Glauben verlieren, können die niedersten Instinkte an Macht gewinnen!
Ich kann den Glauben nicht verlieren und das werde ich auch nicht. Wenn ich meine Tochter sehe, mit ihren blonden Haaren und den stahlblauen Augen, weiß ich, dass mein Kampf gegen diesen Feind nicht enden wird!!

So, genug der schlauen Worte.
Wir bedanken uns fĂŒr euer Interesse!
Auf das die Barrikade steht!
In allen Lebenslagen!!

 

 

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